Abiturjahrgang 2026 feierlich verabschiedet

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Rothenburg ob der Tauber – In einer stimmungsvollen Feier, die von Freude und Humor, aber auch von Wehmut geprägt war, erhielten am Reichsstadt-Gymnasium Rothenburg alle 50 Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026 ihr Abiturzeugnis, zusammen mit einer Sonnenblume.
2017 wurden sie noch in das 8-jährige Gymnasium aufgenommen, um dann, ein Jahr später, in das neue, 9-jährige Gymnasium übergeführt zu werden, berichtete Schulleiter Thomas Knäulein, den zahlreich erschienenen Eltern und Angehörigen in seiner Begrüßung.
Er zeigte sich sehr erfreut darüber, dass bei den verteilten Abiturzeugnissen 21-mal die 1 vor dem Komma stehe und dass der gesamte Notendurchschnitt 2,23 betrage, heißt es in der Mitteilung des RSG.

Als Vertreterinnen des Abiturjahrgangs ließen Nora Ehrlinger und Fabienne Weinhold im Anschluss ihre Schulzeit Revue passieren und bedankten sich vor allem bei ihren Lehrkräften und Eltern. Bei seiner Abiturrede, die mit viel Information, aber auch Humor gewürzt war, beschäftigte sich Schulleiter Knäulein intensiv mit dem diesjährigen Abiturmotto „Abiletten – 13 Jahre durchgeschlappt“ und zeichnete ausführlich die Entstehung des Wortes „Abilette“ nach, das auf die Bezeichnung der Adidas-Freizeitsandalen „Adilette“ zurückgeht.

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Nach der Überreichung der Abiturzeugnisse, gab es noch Auszeichnungen für besondere Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Rothenburgs Oberbürgermeister Christoph Rösch ehrte die beiden besten Abiturientinnen der Schule, Ina Hoffmann und Nelly Baumann, jeweils mit einem Schnitt von 1,0 im Abiturzeugnis. Nelly Baumann wurde überdies vom Bürgermeister ihrer Heimatgemeinde Adelshofen, Kristof Matthes, dafür gesondert geehrt.
Als Vorsitzender des Elternbeirats, verlieh Martin Seidel den Preis für soziales Engagement an Naomi Schroth. Ute Kraus, die Vorsitzende des Fördervereins der Schule, verlieh die Preise für die beste Gesamtleistung im naturwissenschaftlichen sowie sprachlichen Bereich an Ina Hoffmann und Nelly Baumann.
Walter Först konnte den Preis des Rotary-Clubs Rothenburg für besondere Tätigkeiten im sozialen und kirchlichen Bereich an Finnja Popp überreichen.

Laut Pressemitteilung übergab Schulleiter Knäulein schließlich noch den Staudt-Preis für die beste Mathematikerin und den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft an Melina Zibert, sowie die Preise der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und des Deutschen Altphilologen-Verbands an Niklas Koller und Celina Schneider.

Den Abschluss bildete der Abisong „Abiletten, Abitur“, gut gelaunt dargeboten von den Absolventinnen und Absolventen. Die zweistündige Feier wurde durch das Schulorchester unter der Leitung von Carolin Leyh bereichert.

Vor der Abiturfeier fand in der Heilig-Geist-Kirche ein von Silke Anlauf-Grössl, Silke Schaupp und Dr. Barbara Steinke vorbereiteter, ökumenischer Gottesdienst statt, begleitet von Stefanie Knäulein an der Orgel.

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