Die drastische Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an der Brückenbaustelle auf Höhe Schwimmbad sorgt seit Wochen für Kopfschütteln und Unmut bei Verkehrsteilnehmenden. Wer sich jedoch die räumlichen Gegebenheiten vor Ort ansieht, kann deren Notwendigkeit nachvollziehen. Dennoch hält sich offenbar niemand an die angeschriebene, zulässige Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h. Außer Fahrschulfahrzeuge.
Dies hat nun die Verwaltung veranlasst, über die städtische Presseabteilung einen – im Grunde – Appell zu veröffentlichen:
Im Zuge der Brückenbauarbeiten für den Fuß- und Radwegesteg zwischen Schwimmbad und Bleiche müsse aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit auf 10 Stundenkilometer reduziert bleiben, heißt es aus der Presseabteilung. Verkehrsteilnehmende werden darin gebeten, unbedingt auf diese Begrenzung zu achten und die Geschwindigkeit entsprechend zu reduzieren.
Als ein Grund für das deutliche Abbremsen des fließenden Verkehrs führt die Pressestelle an, dass die Abbiegespur von Gebsattel kommend nach links in Richtung Schwimmbad komplett entfalle. Der zweite Grund sei, dass die Sicht bei der Ausfahrt aus dem Bereich Schwimmbad nach beiden Seiten, beispielsweise durch einen Kran, verstellt sei. Zudem sei es immer wieder notwendig, dass Bauarbeitende fußläufig die Straße überqueren müssten.
In der Mitteilung wird explizit appelliert, sich daher unbedingt an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten, um Unfälle zu vermeiden.
Die Beschränkung bleibe laut Auskunft aus dem städtischen Tiefbauamt voraussichtlich noch bis Ende des Jahres 2025 bestehen.

























