Unternehmerabend verbindet Wirtschaft und Politik

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„Ich möchte ein wirtschaftsfreundlicher Landrat sein.“ Mit dieser klaren Botschaft hat Landrat Marco Meier den 11. Unternehmerabend des Landkreises Ansbach eröffnet. Vor hunderten Gästen aus Wirtschaft, Politik und Institutionen betonte er im Evangelischen Bildungszentrum (EBZ) Hesselberg, dass die Stärkung der regionalen Wirtschaft und die Unterstützung der Betriebe im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen sollen.

Der Unternehmerabend bot erneut eine Plattform für den persönlichen Austausch zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie kommunalen Entscheidungsträgern in bewusst zwangloser Atmosphäre. Ziel der Veranstaltung ist es, Netzwerke zu stärken und den direkten Dialog zu fördern.

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Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Hermann Rummel, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Trägervereins, die Gäste und erinnerte an das 75-jährige Bestehen des Evangelischen Bildungszentrums als bedeutenden Ort der Bildung und Begegnung. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Gerolfingen, Nicole Ströhlein, stellte in ihrem Grußwort die besonderen Reize der abwechslungsreichen Hesselbergregion vor.

In seiner Rede ging Landrat Marco Meier auf zentrale Herausforderungen und Zukunftsthemen ein. Neben der Fachkräftesicherung und der Bedeutung einer leistungsfähigen Bildungslandschaft hob er insbesondere die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen hervor. Unternehmen benötigten Planungssicherheit und effiziente Verwaltungsstrukturen, um sich in einem dynamischen Umfeld behaupten zu können. Der Landkreis Ansbach habe in den vergangenen Jahren über 100 Millionen Euro in seine 28 Schulen investiert und setze auf enge Kooperationen mit Hochschulen sowie Initiativen wie das Gründerzentrum ANsWERK und neue Qualifizierungsformate wie die Unternehmer-Schule. Ziel sei es, Fachkräfte in der Region zu halten und Innovationen zu fördern.

Ein weiteres zentrales Thema war die Energieversorgung. Der Landrat verwies auf die hohe Bedeutung regional erzeugter Energie und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Im Landkreis Ansbach sind mittlerweile über 23.000 Photovoltaikanlagen sowie zahlreiche Bioenergie- und Windkraftanlagen in Betrieb. Gleichzeitig sei der Ausbau leistungsfähiger Netzinfrastrukturen notwendig, um die Energiewende langfristig abzusichern.

Eine aktuelle Unternehmensbefragung, an der sich mehr als 1.000 Betriebe beteiligt haben, wurde ergänzend aufgegriffen. Sie unterstreicht unter anderem den hohen Fachkräftebedarf sowie die Herausforderungen durch steigende Energiepreise und offene Nachfolgeregelungen in zahlreichen Betrieben.

Der Unternehmerabend ist Zeichen der Wertschätzung gegenüber der regionalen Wirtschaft, betonte der Landrat und erklärte, dass wirtschaftlicher Erfolg und eine positive Entwicklung des Landkreises nur im gemeinsamen Zusammenspiel aller Akteure möglich seien.

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