„Wir sind jetzt hier“: Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche

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Der Migrationsbeirat der Stadt Rothenburg ob der Tauber organisiert im Rahmen der Interkulturellen Woche vier verschiedene Veranstaltungen in Rothenburg.

Die erste Veranstaltung findet am 15.09.2026 um 19 Uhr im dritten Stock des Rathauses statt. Die von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) München, bereitgestellte Ausstellung „Menschen in Bewegung“ wurde auf Initiative der Fairtrade-Steuerungsgruppe nach Rothenburg geholt; sie läuft bis Ende Oktober. Ein begleitender Workshop findet für SchülerInnen am 06.10.2026 ab 8 Uhr am Reichsstadt Gymnasium statt. Die Ausstellung und der Workshop werden von Mitarbeitenden der Friedrich-Ebert-Stiftung begleitet.

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Laut städtischer Pressemitteilung organisieren außerdem der Migrationsbeirat, das Amt für Gemeinwesen und Soziales der Stadt und das Team Integrationslotse des Landkreises Ansbach, am Freitag, den 25.09.2026 um 19 Uhr im Musiksaal der Stadt Rothenburg eine Filmvorführung und ein Gespräch mit dem Regisseur Niklas von Wurmb-Seibel. Der Film heißt „Wir sind jetzt hier“ und dauert 45 Minuten. Er erzählt die Geschichte von sieben jungen Männern, die um 2015 aus Somalia und Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Irak nach Deutschland flohen. Im Anschluss zum Film findet ein Interview des Regisseurs mit Geflüchteten aus unserer Region statt.

Zur Entstehung des Films: Als Ronja und Niklas von Wurmb-Seibel vor zehn Jahren Pflegeeltern für einen Jugendlichen wurden, den sie durch ihre journalistische Arbeit in Kabul kennenlernten, ahnten sie nicht, wie tief sie an seiner Seite in das deutsche Asylsystem eintauchen würden. Inzwischen konnten sie ihren Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier“ auf mehr als 1000 öffentlichen Veranstaltungen zeigen.
Besonders Ehrenamtliche, die sich im Bereich der Flüchtlings- und Migrationsarbeit engagieren oder einbringen möchten, sind herzlich eingeladen und werden sich und die Sinnhaftigkeit Ihrer Arbeit inhaltlich wiederfinden.

Die Schulen in Rothenburg nutzen die Gelegenheit, um ebenfalls diesen Film zu zeigen und Migration zum Thema zu machen. Die Schulen informieren hierzu gesondert.

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